Gefehlt hat nur der Schnee
Erst der 14. September 2024 und doch waren alle Athleten in Decken gehüllt und die Trainer trugen Winterjacken. In Zug herrschte quasi Eiseskälte am Morgen. Viel wärmer wurde es nicht, aber Regen, der kam auch noch zwischendurch hinzu. Das Aufwärmen bekam also noch eine ganz andere Bedeutung, es galt auch, das Kältezittern gar nicht erst aufkommen zu lassen.
In der U10 waren wieder unsere Serienstarterinnen Leyana Matoshi und Marlene McCarthy am Start. Im Weitsprung kamen bei winterlichen Temperaturen beide nah an ihre Bestweiten heran. Mit 3,39m wurde Marlene Fünfte und Leyana mit 3,20m Siebte von 38 Teilnehmerinnen.
Leo Waldispühl verpasste in neuer persönlicher Bestzeit von 3:53,53 min über 1000m das Podest nur ganz knapp um 3/10 und wurde toller Vierter von 28 Läufern.
Rahel Inderbitzin und Livia Schuler (U12) durften früh direkt über die 60m Hürden laufen. Motiviert von den guten Zeiten aus Zürich eine Woche zuvor über die 0,68cm Hürden, konnten beide in Zug noch einen draufsetzen: Rahel lief in 12,54 sec eine ausgezeichnete Zeit über die von ihr erstmals gelaufenen 0,76cm Hürden und wurde tolle 13. von 50 Teilnehmerinnen, aus ihrem Jahrgang sogar drittschnellste. Livia verbesserte ihre PB um 5/10 auf 13,43 sec. Max Waldispühl konnte seine 60m Hürdenbestzeit um 4/10 verbessern, dabei war sein Lauf nicht durchgängig «flüssig». Nach der zweiten Hürde musste er bereits vom 3er- auf den 4er-Rhythmus wechseln. Mit dem rechten Bein als Schwungbein hatte er deutliche Probleme, landete quasi beidbeinig hinter der dritten und fünften Hürden und nahm sich, in Führung liegend, den kompletten Speed. Mit einer Zeit von 12,46 sec wurde er in Zug Sechster. Damit ist Max nun der Schnellste männliche Arther über diese Hürdendistanz. Mit einer für die Temperaturen guten Zeit von 9,79 sec über 60m wurde Mirja Kamer gute 25.von sage und schreibe 78 Starterinnen.
Leo Appert konnte in der U14 im Hochsprung an seine letzte Woche gesprungene 1,33m anknüpfen und übersprang zum zweiten Mal in seiner Karriere die 1,30m. Im Kugelstossen verbesserte er seine Bestweite um 5cm auf 6,05m. Simon Schuler erreichte im Hochsprung ebenso sein zweitbestes Ergebnis und sprang 1,35m in Zug. Im letzten Lauf des Tages über zweieinhalb Stadionrunden ging es schnell los. Und das Tempo wurde hochgehalten, so dass eine neue Bestzeit nicht nur für Simon dabei heraussprang. In 3:25,65 min lief er um 5/10 am Podest vorbei. Nina Büeler lief die 60m Hürden erstmals durchgängig im 3er-Rhythmus und kam auf gute 11,77 sec. Lieve Sumi und Katrin Reichlin zeigten wieder einen guten Kugelstosswettkampf, indem Lieve ihre Bestweite von 7,63m aus Zürich zentimetergenau wiederholte und Katrin mit 7,48m wieder sicher über die sieben Meter kam.
In der U16 verpasste Katja Kamer in beiden Wurfdisziplinen ihre PB’s nur knapp. Im Kugelstossen kam sie auf 6,58 und im Speerwurf auf 22,10m. Claudia Linggi ging in der U18 ebenfalls im Kugel und Speer an den Start. Sie stiess mit der 3kg Kugel knapp an der 10m-Marke vorbei und wurde mit 9,96m Sechste.
Weitere Top Ten-Platzierungen
Marlene
Ballwurf 18,56m (Platz 6 von 32)
50m in 8,91 sec (Platz 7 von 41)
1000m in 4:18,74 min (Platz 8 von 30)
Leo
Ballwurf 29,58 m (Platz 4 von 28)
Weitsprung 3,45 m (Platz 8 von 28)
50m 8,71 sec (Platz 10 von29)
Max
60m in 9,18 sec (Platz 6 von 43)
Weitsprung 4,03 m (Platz 8 von 39)
Lieve
Speer 29,66 m (Platz 6 von 41)
Claudia
Speer 26,26m (Platz 7 von 11)
Bericht: Kerstin Szymkowiak