Erfolgreiche Einkampfmeisterschaften

Mit 22 Athleten/innen trat Leichtathletik Arth bei den Kantonalen Einkampfmeisterschaften am 03.Juni im Ibacher Wintersried an.

Claudia Linggi (2008) kam bei vier Starts gleich dreimal auf den 7.Platz, konnte mit der 3kg-Kugel eine neue persönliche Bestleistung aufstellen mit 8,91m. Im Speer- und Diskuswurf hatte sie schwer mit den wechselnden Winden des späteren Nachmittags zu kämpfen und konnte nicht wirklich an ihr Leistungsvermögen heranwerfen. Über die 80m Hürden kam sie in 14,58 sec auf den 6.Platz. Katja Kamer (2009) musste erstmalig in der U16 beim Weitsprung vom Brett springen. Nach zwei Übertritten stieg zwar die Anspannung extrem, aber Katja ging auf «all in» und konnte im dritten Versuch das Brett treffen und auf gute 4,07m springen. Im Hochsprung egalisierte sie ihre Bestleistung von 1,30m. Im Speerwurf konnte sie trotz der Windprobleme mit 16,44m eine neue Bestleistung für sich notieren lassen.

Ein richtig spannendes Rennen konnte man über die 600m der U14 männlich verfolgen. Die Aufgabe der Arther: den Galgener Knuchel, einer der besten Läufer der Schweiz, den sollten sie gehen lassen, sich aber an den für Steinen startenden Arther Elia Bürgler halten. Das taten die beiden auch. Nach 300m war das Feld schon recht auseinander gezogen, bei 400m attackierte Jakob den Konkurrenten Bürgler, setzte sich vor ihn. Dieser aber hielt dagegen und forcierte dann so, das Jakob ihn ziehen lassen musste. Aber hinter Jakob drohte durch seinen Antritt auch keine Gefahr mehr und er kam als sensationeller Dritter in 1:52,78 min ins Ziel. Maro hatte einige Konkurrenten noch an sich vorbeiziehen lassen müssen und landete auf einem dennoch guten 7.Platz in 2:00,25 min.
Ziemlich ausgepowert wechselte Jakob die Schuhe und stand schon kurze Zeit später im Diskusring. Mit seinen 19,30m schrammte er wirklich ärgerliche 1cm am Podest vorbei.

Gute Leistungen für Jonas Bachmann (2011): In seiner Speerwurf -Premiere kam er auf gute 20,08 m. Obwohl diese Weite für weitere drei Würfe ins Final reichte, musste er sich für weitere Würfe abmelden, da sein Start über die 80m Hürden anstand. Nach einem guten Start verlor er nur auf den letzten Metern etwas Boden und finishte in 15,91 sec auf dem 5.Platz. Im Weitsprung verzeichnete er eine weitere Bestleistung mit 4,11m. Seine 8,92 sec reichten knapp nicht für das 60m-Finale. Als letzte Disziplin des Tages der Ballwurf für Jonas, wo er knapp an Bestleistung vorbei warf und auf Platz 6 landete.

Die meisten Starterinnen hatte Leichtathletik Arth für die U14 weiblich abgesandt. Leider verletzte sich Tea Prokic drei Tage vor den Meisterschaften und konnte nicht teilnehmen. Sie liess es sich aber nicht nehmen und feuerte ihre Kolleginnen auf Krücken gehend vor Ort an. Über 60m starteten 5 unserer Athletinnen. Lea Bürgler (2010) qualifizierte sich für das Final, wo sie ihre Vorlaufzeit zwar bestätigte, aber wie schon erahnt mit dem 8.Platz Vorlieb nehmen musste. Nach ihrer guten Premiere vor acht Wochen in der Mittelstrecke, traute sich Alina Gisler (2010) in Ibach über die 600m an den Start. Da sie noch keine Zeit über diese Distanz stehen hat, kam sie in den langsameren der zwei Zeitendläufe. Mit einer Mitkonkurrentin zog sie über die ersten 200m einen langen Sprint an. Dieser hatte die Konkurrentin platt gemacht, so dass Alina die restlichen 400m wie schon beim letzten Mal Ende April alleine weit vor dem Feld herlief. 1:56,22 min reichten in der Endabrechnung für einen tollen 6.Platz.
Nach einer recht guten Vorbereitung ging Lea Bürgler über die 60m Hürden an den Start. Mit einer exzellenten Technik waren die 6 Hürden kein Problem und Lea sprintete in 10,69 sec auf den 2.Platz und durfte sich eine Medaille umhängen lassen. Im Hochsprung, bei dem sie gar nicht antreten wollte, stellte sie ihre persönliche Bestleistung ein und kam mit ihren übersprungenen 1,25m auf den 6.Platz. Knapp dahinter Elina Baumann (2011), die mit ihren 1,20 m neue Bestleistung sprang und Achte wurde. Nina Büeler (2011), die diese Höhe bereits einmal im letzten Jahr übersprungen hatte, kam aufgrund der Fehlversuchsregel höhengleich auf den 11.Platz.
4,30m reichten im Weitsprung für Lea für den 5.Platz. Alina Gisler doppelte die fünf und freute sich über eine neue Bestleistung von 4,08m.
Und dann begann das Wurf-Festival der Noalie Szymkowiak (2010): 4 Starts gleich vier Podestplätze. Den Anfang machte sie im Speerwurf: ihre 31,63m bedeuten neue persönliche Bestleistung, den Titel der Kantonalmeisterin und zur Zeit, wie im letzten Jahr, die Führung gesamtschweizerisch mit dem 400g-Speer. Auch mit dem 750g-Diskus liess sie nichts anbrennen, warf die Scheibe auf 23,90m und siegte mit respektablem Abstand von über 3m. Noalies Zitterdisziplin war der Ballwurf, hatte sie hier doch die grösste Konkurrenz zu erwarten. Ihre 41,00m reichten für die Bronzemedaille. Als letztes stand das Kugelstossen an: mit neuer Bestleistung von 7,52m stiess sie sich zur Silbermedaille.

Einen super Wurftag hatte auch Elina Baumann, die im Kugelstossen aus der Drehung heraus stösst und mit 6,61m einen tollen Saisoneinstand auf dem hervorragenden 5.Platz feierte. Im Speerwurf und im Ballwurf kam sie jeweils auf den 8.Platz.

In der U12 männlich hatte Leichtathletik Arth ein talentiertes Quintett ins Wintersried am Start. Und dieses verteidigte seinen Ruf bereits mit dem 60m Sprint. Mit Max Waldispühl (2013) und Leo Appert (2012) schafften es gleich zwei Arther ins Finale. Leo verbesserte seine alte Bestzeit um fast 2/10 auf 9,55 sec und wurde 5. Max hatte im Vorlauf mit 9,51 sec eine neue Bestzeit aufgestellt und wurde im Finale 8. Über 600m lieferten sich Max, Ben Amery (2013) und Jan Gisler (2014) einen erbitterten Kampf um die Plätze bis über die Ziellinie. Etwa 75m vor dem Ziel überholte Ben Max, der dann erst so richtig aufdrehte und Ben schliesslich keine Chance lies. Max wurde 7., Ben 10. und Jan 13. Eine klasse Leistung gelang Leo im Hochsprung. Ganz abgeklärt stieg er erst bei 1,05m ins Geschehen ein und blieb bis 1,21m fehlerfrei. Somit wurde er mit übersprungenen 1,18m und neuer Bestleistung toller 5. Noch einen Platz weiter vorn landete er im Stabweitsprung mit 3,46m. Und hinter ihm eine wahre Arther Macht: Luca Bürgler (2013) auf Platz 5 mit 3,09 m, Max mit 3,06 m auf Platz 6 und Jan als jüngster Teilnehmer auf Platz 7. Platz 7 auch für Max im Weitsprung, neue Bestleistung von 3,65m. Luca konnte im Wurf ebenfalls gute Leistungen erreichen: Platz 6 im Drehwurf mit 18,68m und Platz 7 im Ballwurf mit seinem ersten 30m-Wurf.

Bestleistungen auch bei den U12 weiblich: Hanna Wandels (2012) verbesserte ihre 60m-Sprintzeit auf 9,71 sec. Eine neue Bestzeit stellte sie über 600m in 2:11,41 min auf. Zweifach-Premiere für Mirja Kamer (2013) im Hochsprung (1,00m) und Stabweitsprung (2,66m) und für Katrin Reichlin (2012) im Hochsprung (0,90m) und Drehwurf, den sie mit 15,96m auf Platz 7 beendete.

Weitere Ergebnisse:

U14 männlich

80m Hürden     Maro Kennel (18,08 sec)

U14 weiblich

60m                 Alina Gisler (9,16 sec)
                        Elina Baumann (9,26 sec)
                        Nina Büeler (9,49 sec)
                        Thalia Inderbitzin (9,78 sec)

60m Hürden   Nina Büeler (12,86 sec)
                        Thalia Inderbitzin (12,90 sec)

Weitsprung     Nina Büeler (3,92 m)
                        Thalia Inderbitzin (3,50 m)

Ballwurf           Elina Baumann (35,57 m)
                        Nina Büeler (33,48 m)

U12 männlich

60m                 Jan Gisler (9,95 sec)
                        Ben Amery (10,05 sec)

Weitsprung    Luca Bürgler (3,21 m)
                        Ben Amery (3,03 m)

Hochsprung   Luca Bürgler (1,05 m)

Ballwurf           Jan Gisler (25,90 m)
                        Leo Appert (23,91 m)

U12 weiblich

60m                 Madlaina Wiederkehr (9,66 sec)
                        Mirja Kamer (10,23 sec)
                        Livia Schuler (10,92 sec)

Weitsprung    Hanna Wandels (3,59 m)
                        Katrin Reichlin (3,05 m)
                        Mirja Kamer (3,04 m)

Drehwurf         Hanna Wandels (14,68 m)

Ballwurf           Hanna Wandels (19,07 m)
                        Katrin Reichlin (18,11 m)
                        Livia Schuler (17,44 m)

Bericht: Kerstin Szymkowiak