Einladungsmeeting Lachen bei sommerlichen Temperaturen

Traditionsgemäss findet an Pfingstmontag im Lachener Seefeldstadion ein Werfermeeting statt. Neu dieses Jahr der Speerwurf, nachdem die vergangenen Jahre nur die Diskuswerfer und Kugelstosser eingeladen wurden. Von Leichtathletik Arth wurden gleich drei Athleten eingeladen, die am wöchentlich stattfindenden Wurf-Stützpunkttraining des Leichtathletikverbandes Schwyz teilnehmen: Noalie Szymkowiak, Lieve Sumi und Jonas Bachmann.

Diskuswurf: Noalie warf eine recht konstante Serie, bei der der weiteste Wurf auf 30,47m landete. Damit hat sie erneut die SM-Limite übertroffen. Lieve hatte etwas Probleme, setzte den Diskus immer gegen Wurfrichtung an, womit ihr automatisch einige Meter verloren gingen. Heute «nur» 18,84m für sie, nachdem sie letzte Woche deutlich über 20m geworfen hatte. Jonas stand zu seinem ersten Diskuswurfwettkampf im Ring und bekam ein richtiges «Wurfgefühl», als der Diskus im fünften Versuch zum fliegen kam: 21,73m.

Kugelstossen: Das man mit guter Technik und Geschwindigkeit Meter machen kann, zeigte Jonas heute: Er steigerte sich mit wirklich guter Technik von Stoss zu Stoss, bis er schliesslich auf 8,99m kam – damit verbesserte er seine Bestweite aus 2023 um nahezu zweieinhalb Meter. Lieve zeigte eine extrem konstante Serie von 6 Stössen, wobei der Weiteste bei 7,19m landete. Gleich vier der sechs Stösse landeten über 7m. Da sie sich noch von der Kugel wegdrückt, zeigt sich hier Einiges an Potential. Noalie platzierte ihre Stösse auch alle innerhalb von 30cm mit dem Weitesten auf 8,56m. Sie kam leider nicht richtig unter die Kugel, dennoch zweitweitestes Wettkampfresultat ihrer Karriere.

Speerwurf: Bei allen drei stimmte die Anlaufgeschwindigkeit, am Stemmbein muss noch gearbeitet werden. Aber was ein toller Saisonauftakt! Lieve und Jonas verbesserten ihre alten Bestleistungen mit einigen Würfen an die 30m. Leider nur knapp sind sie an diesem Meilenstein vorbeigeschrammt. Lieve kam auf 29,31m und Jonas auf 29,61m. Noalie warf auf 35,16m und knüpfte damit an den guten Resultaten aus dem letzten Jahr an.

Bericht: Kerstin Szymkowiak